ZukunftsZentrum Gemeinsam mehr erreichen !
 

Ansatz GWA/QM:

Wir verfolgen mit unseren Projekten den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel soll es sein, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit den Betroffenen zu verbessern. Dabei gilt es bei den materiellen Bedingungen zum einen um die Existenzsicherung, aber auch um Verbesserungen im Wohnraumbereich. Bei den immateriellen Bedingungen geht es um die Verbesserung der Qualität der sozialen Beziehungen, der Partizipation und Kultur. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. 
Durch die unterschiedlichen Angebote und Projekte können wir den ganzheitlichen Ansatz gewährleisten. Damit fördern wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen aber auch innerhalb einer Gruppe.
Dabei gilt es die Personen zu stärken. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperationsstrukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge ( Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.


Methoden:

Akquise von Kümmerern und Kümmerinnen, Aufsuchende Sozialarbeit, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Bildungsangebote, Einfach da sein, Erzählcafés, Gemeinsame Projekte wie z.B. Stadtteilzeitung, Theaterprojekt, Hilfe zur Selbsthilfe, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Weihnachts- und Flohmärkte, Kontaktgespräche, kulturelle Aktivitäten, Nachbarschaftshilfe, Netzwerkarbeit, offenes Forum, offenes Kaffeetrinken, persönliche Kontakte zu Bewohner/innen, Projektmanagement - Projektplanungsübersicht (PPÜ), Sozialberatung, sozialpädagogische Beratung und Begleitung, Themennachmittage/Workshops, Veranstaltungen zur Vernetzung der BewohnerInnen, Zukunftswerkstatt


Qualitätsstandards:

1. Bewohner/innen stehen im Zentrum
Die Bewohner bzw. Teilnehmer werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie haben eine reflektive und kommunikative Haltung. Alle gehen respektvoll miteinander um.

2. Selbstorganisation ist möglich
Unser Leitgedanke " Hilfe zur Selbsthilfe" wird anerkannt und umgesetzt. Die Bewohner entwickeln gute, kommunikative Fähigkeiten. Der Wunsch und das Interesse an Weiterentwicklung und Bildung entsteht.

3. Stärken vor Ort nutzen
Das Zukunftszentrum und die Kontaktstellen sind ein anerkannter und bekannter Ort. Die Bewohner sprechen positiv über ihr Zentrum und bringen neue Menschen mit, die auch gerne das Zukunftszentrum oder die Kontaktstelle nutzen möchten.

4. Zielgruppenübergreifendes Denken und Handeln
Die unterschiedlichen Menschen und Gruppen bringen gemeinsame Projekte auf den Weg,  tolerieren und akzeptieren sich gegenseitig. Dies gilt vor allem auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.